Selbstdarstellung

Die Bürgerhilfe ist ein Träger der Freien Wohlfahrtspflege und professioneller Erbringer sozialer Dienstleistungen im Sinne des Sozialgesetzbuches. Als kieznahes Selbsthilfeprojekt wurde der gemeinnützige Verein Bürgerhilfe am 10.04.1989 von sozial engagierten Personen im Kiez SO 36  gegründet.  Seit nunmehr über 20 Jahren bietet die Bürgerhilfe stadtweit anerkannt im Verbund ihrer gewachsenen Gliederungen Bürgerhilfe Verein, Stiftung Bürgerhilfe und Bürgerhilfe Kultur des Helfens gGmbH, qualifizierte soziale Dienstleistungen im Bereich der Obdachlosen-, Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe an.

Ziel der Bürgerhilfe ist es, Menschen, die durch Verlust von Arbeit, von Wohnraum oder durch Suchtkrankheit in Not geraten sind, zu unterstützen und zu fördern, sie zu beraten und ihnen bei ihren Problemen konkret zu helfen.

Das gesamte Hilfe- und Beratungsspektrum erbringt die Bürgerhilfe im Verbund ihrer Einrichtungen gemäß §§ 53/54 sowie 67/68 SGB XII bedarfsgerecht mit qualifizierten Fachkräften. Flankierend zu den gesetzlichen Anforderungen, arbeitet die Bürgerhilfe seit 2003 nach der Qualitätsmanagement Norm DIN EN ISO 9001 sowie nach Bürgerhilfe Leitbild und dem DPW  - Nonprofit Governance Codex.  Freiwillig lassen wir uns seit 2003 durch unabhängige Wirtschaftsprüfer prüfen und veröffentlichen ebenso feiwillig unsere Jahresabschlüsse. Unsere hochmotivierten Sozialarbeiter/-innen und Suchttherapeuten/-innen betreuen heute in vier großen Versorgungsregionen des Landes Berlin täglich mehr als 360 bedürftige Menschen in den jeweiligen Gliederungen. 

 

Horst Gedack
Vereinsvorsitzender

Dipl. - Kaufmann
Wolfgang Ratajczak
Geschäftsführer

Struktur Bürgerhilfe

Sie können hier eine Struktur der Bürgerhilfe als PDF-Datei betrachten.

In unseren Bürgerhilfe Einrichtungen ...

  • Wohnungslosentagesstätte
  • Nachbarschaftshilfe
  • Übergangshaus Kiefholzstraße
  • Therapeutische Wohngemeinschaft I
  • Therapeutische Wohngemeinschaft II
  • Betreutes Einzelwohnen
  • Wohnungserhalt und Wohnungserlangung

beraten und unterstützen wir Hilfebedürftige, wenn soziale Schwierigkeiten so stark geworden sind, dass die Betroffenen aus eigener Kraft es nicht mehr schaffen.

 

Wir sind da ...

  • wenn die Vielzahl sozialer Probleme über den Kopf wachsen
  • um betreuend auf ein eigenverantwortliches Leben in der eigenen Wohnung vorzubereiten
  • wenn die Wohnverhältnisse unzumutbar sind
  • wo nach einer Strafverbüßung der Neuanfang zu schaffen ist
  • nachbarschaftliche Leistungen verschiedenster Art anzubieten und zu helfen (Gemeinwesen- arbeit und Wohnungsrenovierungen)
  • mehrfach geschädigten suchtkranken Männern und Frauen zu helfen
  • Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten betreutes Wohnen anzubieten
  • Obdachlose in unserer Wohnungslosentagesstätte zu betreuen

Details zu unseren Einrichtungen

Wohnungslosen- tagesstätte

 

-Träger der Wärmestube ist der Verein Bürgerhilfe-
Die Wohnungslosentagesstätte für Erwachsene bietet die Möglichkeit der sozialpädagogischen Beratung, der Unterstützung nach dem SGB und Hilfe bei der Wohnungs- und ggf. Arbeitssuche. Des Weiteren werden warme Speisen und Getränke bereitgestellt, und es besteht die Möglichkeit zur Körperhygiene und Kleiderpflege. Finanzierung: Zuwendungen des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.

Nachbarschafts- hilfe

 

Die Nachbarschaftshilfe befasst sich mit der Organisation nachbarschaftlicher Hilfe (Gemeinwesenarbeit, insb. Wohnungsrenovierungen, Entrümpelungen) für sozial schwache Menschen. Darüber hinaus engagiert sie sich für den Aufbau eines kieznahen Kontaktes und für die Schaffung von sozialarbeiterisch betreuten Arbeitsmöglichkeiten für Arbeitslosengeld-II-Empfänger/-innen.

Übergangshaus Kiefholzstraße

 

Das Übergangshaus Kiefholzstraße nimmt Menschen auf, die besondere soziale Schwierigkeiten im Sinne der Definition der §§ 67/68 SGB XII haben. Ziele der Betreuung: Aufbau eines selbständigen Lebens, Erlernen alltagspraktischer Fähigkeiten, Reintegration in Arbeit und Entwicklung eines Problembewusstseins und Lösungsstrategien für bestehende soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche und rechtliche Schwierigkeiten.

Therapeutische Wohn- gemeinschaft I

 

Therapeutische Wohngemeinschaft I für chronisch mehrfachgeschädigte Abhängigkeitskranke (CMA).

Therapeutische Wohn- gemeinschaft II

 

Therapeutische Wohngemeinschaft II für CMA mit Doppeldiagnosen bzw. alkoholbedingten hirnorganischen Schädigungen. Im Laufe des Betreuungsaufenthaltes in der TWG sollen die Klienten mit therapeutischer Hilfe und Begleitung Kompetenzen erwerben, die eine größtmögliche Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben zulassen. Humanistisches Anliegen ist ein selbstbestimmtes Leben in Abstinenz und Zufriedenheit. Die suchttherapeutische Versorgung der Bewohner erfolgt auf Grundlage der §§ 53/54 SGB XII.

Betreutes Einzelwohnen

 

Das Betreute Einzelwohnen richtet sein Leistungsangebot an Personen, die in besonderen Lebensverhältnissen leben, die mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind und bei denen der Betreuungsbedarf dieser Maßnahme nach §§ 67/68 SGB XII ausreichend ist, um den notwendigen Hilfebedarf zu gewährleisten. Die Maßnahme soll mit Hilfe von Beratung und Anleitung dem Hilfeberechtigten perspektivisch eine eigenverantwortliche Lebensführung, beispielsweise in einer eigenen Wohnung, ermöglichen.

Wohnungserhalt und Wohnungs- erlangung

 

In der Einrichtung Wohnungserhalt und Wohnungserlangung erfahren Betreute mit verdichteter sozialer Problemlage sozialpädagogische Einzelbetreuung, Beratung, Begleitung und Vermittlung nach §§ 67/68 SGB XII. Die Maßnahmen im Leistungsangebot sollen zur Wohnungsanmietung und / oder zum Wohnraumerhalt beitragen und zu einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebens- und Haushaltsführung in eigenem Wohnraum befähigen.